Zusatznutzen nach Anzahl der Patienten

Zusatznutzen Beschlüsse (955) Teilpopulationen (1,630) Patienten (147,8 Mio.)
erheblicher ZN 1,5% 1,1% 0,0%
beträchtlicher ZN 17,0% 13,1% 7,5%
geringer ZN 15,6% 13,4% 18,9%
nicht-quant. ZN 19,5% 18,9% 1,0%
kein ZN 45,7% 52,6% 72,5%
geringerer Nutzen 0,1% 0,2% 0,1%
ZN gilt als belegt 0,7% 0,7% 0,0%

Bezieht man die Zahl Patienten je Subggruppe mit in die Betrachtung ein, so erhalten xx% der theoretischen Population von xx Millionen Patienten durch die nutzenbewerteten Arzneimittel keinen Zusatznutzen. Ein nicht-quantifizierbarer Zusatznutzen wurde für xx% dieser Gesamtpopulation gezeigt, ein geringer Zusatznutzen für xx%, ein beträchtlicher Zusatznutzen für xx% und ein erheblicher Zusatznutzen für nur ~xx% der gesamten Patientenpopulation.

Die obenstehende Tabelle zeigt den vom G-BA erkannten Zusatznutzen nach Anzahl der Verfahren, Anzahl der Teilpopulationen und Anzahl der Patienten.

In den Indikationsgebieten bestehen große Unterschiede hinsichtlich der G-BA-Bewertungen zu Ausmaß und Wahrscheinlichkeit des Zusatznutzens. Dies wird in den folgenden Kapiteln detaillierter aufgeschlüsselt. Indikationen mit hohen Patientenzahlen werden davei deutlich schlechter bewertet als solche mit niedrigen Patientenzahlen. So werden beispielsweise onkologische Präparate mit und ohne Orphan-Drug-Status häufig mit einem Zusatznutzen bewertet. In Indikationsgebieten wie Infektionskrankheiten, Psychische Erkrankungen und Sonstiges erhalten Arzneimittel häufiger keinen Zusatznutzen.